Amnesty International Algerien-Koordination

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Algerien-Koordination

Algerien - Menschenrechte in der Krise

Algerien erlebte in den 1990er Jahren eine der weltweit schwersten Menschenrechtskrisen. Bis zu 200.000 Menschen, darunter sehr viele Zivilisten, kamen in bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und bewaffneten Rebellen ums Leben.

Seitdem ist die Gewalt deutlich zurückgegangen. Dennoch dauern menschenrechtliche Probleme weiter an:

Straflosigkeit: Den Verantwortlichen für schwere Menschenrechtsverletzungen wird Straffreiheit garantiert. Das Schicksal von über 6000 "Verschwundenen" wird nicht aufgeklärt.
Folter und geheime Haft: Personen, die der Unterstützung des Terrorismus verdächtigt sind, werden ohne Zugang zur Außenwelt an geheimen Orten festgehalten und gefoltert.
Meinungsfreiheit: Kritik an hohen Amtsträgern und an den Sicherheitskräften ist unter Strafe gestellt.
Menschenrechtsverteidiger: Personen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen, werden eingeschüchtert.
Frauenrechte: Im Familienrecht sind Frauen gegenüber Männern rechtlich benachteiligt.

Die Algerien-Koordinationsgruppe von Amnesty International setzt sich für die Einhaltung der Menschenrechte in Algerien ein. Auf unseren Seiten finden Sie Aktionen und Hintergrundmaterial zu Algerien.

  • Der Länderbericht enthält Informationen zur aktuellen Menschenrechtslage in Algerien.
  • Die Chronik listet politische und menschenrechtlich relevante Ereignisse in Algerien seit ca. 1988 auf.
  • Weitere Artikel und ausführliche Berichte zu einzelnen Themen finden Sie unter unseren Dokumenten.

Gerne können Sie unter info@amnesty-algerien.de Kontakt mit uns aufnehmen.

Karte von Algerien